IOTA, Kryptowährung der dritten Generation

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Am 21.10.2016 veröffentlichte der User Come-From-Beyond auf Bitcointalk.org eine Ankündigung des Projekts IOTA, dass in kürzester Zeit mehr als 500.000 Euro an Kapital durch ein ICO einsammeln konnte.

Das Kernprinzip von IOTA ist, verschiedene dezentrale Operationen über viele miteinander vernetzte Sensoren hinweg durch Mikrotransaktionen in Echtzeitgeschwindigkeit zu ermöglichen und unabhängig von der Art der Operation Vergütungen zu gewährleisten. Zu solchen Operationen zählen unter anderen, Distributed Computing (verteilte Datenberechnung), Distributed Data (verteilte Datennutzung), Distributed Storage (verteilte Datenhaltung), Distributed Bandwith (verteilte Bandbreitennutzung) und Distributed Energy (verteilte Energienutzung). IOTA versucht also nicht weniger als eine erste offene Plattform für das Internet der Dinge (im Englischen Internet of Things) zu entwickeln, mit der zwischen Milliarden von Sensoren dezentrale Ressourcen geteilt, berechnet, gemanagt und vergütet werden können. Es bestünde sogar die Möglichkeit, dass das Projekt eine Art Standard werden können. Das Open Source Konzept ist dafür sicherlich sehr hilfreich, breitet Akzeptanz erreichen zu können. Darum wird bereits von der ersten Kryptowährung 3.0 gesprochen.

Insgesamt werden 2.779.530.283.277.761 IOTA (in Worten etwa 2,8 Billiarden) anteilig der jeweiligen Investitionssummen an die Investoren verteilt. Diese enorme Anzahl an Einheiten wurde gewählt, da man befürchtet, dass Sensoren mit Transaktionssummen im Bereich von achtstelligen Nachkommenstellen (wie ursprünglich geplant) nicht klarkommen könnten. Aus diesem Grund wurde komplett auf Transaktionen mit Nachkommastellen verzichtet und die Gesamtanzahl der Einheiten auf das maximal Mögliche erhöht.

IOTA ohne Blockchain?

Das Besondere an der Entwicklung von IOTA ist, dass es nicht auf einer Blockchain basiert, sondern auf einem dezentralen azyklischen Graphen, der „Tangle“ genannt wird. Diese Struktur erlaubt es, im Gegenteil zu den bisherigen Blockchain-Umsetzungen, Transaktionen besser skalierbar zu machen. Ein weiterer Vorteil von IOTA soll die Resistenz gegenüber Quantencomputer sein. Hierbei werden speziellen Algorithmen eingesetzt.

Derzeit befindet sich die Software noch in der Beta-Phase. Der zukünftige Fahrplan sieht laut eines Posts von Come-From-Beyond wie folgt aus:

bis 30. April: Abschluss der Tests der bisherigen implementierten Features
am 2. Mai: Release der ersten Beta-Version, die auch bereits produktive Transaktionen erlauben soll

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